Coronakrise: Informationen für Veranstalter und Vermittler von Sportwetten

(Stand: 23.11.2020 – 10:00 Uhr)

Die Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) und die Gegenmaßnahmen der Bundesregierung und der Landesregierungen führen aktuell zu starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland. Hiervon sind auch die Veranstalter und Vermittler von Sportwetten betroffen.

Der Deutsche Sportwettenverband fasst die Maßnahmen in Bund und Ländern nachfolgend überblicksartig zusammen. Da die Situation sehr dynamisch ist und sich jederzeit auch kurzfristig ändern kann, übernimmt der Deutsche Sportwettenverband keine Gewähr für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen.


Teil-Lockdown im November 2020 – Schließung der Wettbüros

Angesichts der zunehmend angespannten Coronalage haben die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer am 28. Oktober 2020 einen erneuten temporären Teil-Lockdown für ganz Deutschland beschlossen. Der Teil-Lockdown beginnt am 2. November und dauert bis Ende November 2020:

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/997532/1805024/5353edede6c0125ebe5b5166504dfd79/2020-10-28-mpk-beschluss-corona-data.pdf?download=1

Gemäß Punkt 5b des MPK-Beschluss sind Wettannahmestellen genau so wie Spielhallen und Spielbanken in dieser Zeit flächendeckend zu schließen. Details und länderspezifische Unterschiede entnehmen Sie bitte den unten stehenden Länderübersichten.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Bundesregierung:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-laender-beschluss-1805264

Die Bundesländer werden diesen Beschluss in Form von Verordnungen in Landesrecht umsetzen.


Bund legt Hilfsprogramm für betroffenen Unternehmen auf
Für die vom Teil-Lockdown betroffenen Unternehmen haben das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“ verlängert:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort online gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Dezember 2020. Nachdem Anträge auf Überbrückungshilfe im bundesweiten Online-Antragsportal eingegangen sind, werden sie automatisch an die zuständigen Bewilligungsstellen in den Bundesländern übermittelt. Die Antragsbearbeitung erfolgt dann auf Länderebene.